A2 Blitzer - Bielefelder Berg

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Blitzanlage A2 am Bielefelder Berg

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Blitzlicht Gewitter startet wieder

Die Zeit der Untätigkeit für Deutschlands bekanntesten Blitzer ist vorbei

Seit dem 12.08.2011 ist die dreimonatige bilderlose Zeit am Bielefelder Berg vorbei. Die Fahrbahn ist erneuert und die veraltete Taumittelsprühanlage ausgetauscht worden. Seit gestern sind die Kameras bereits wieder in ihren Gehäusen. Das Eichamt führt heute die erforderlichen Messungen durch und wird in Zusammenarbeit mit der Stadt Bielefeld den Blitzer wieder in Betrieb nehmen. Damit steht der Stadt Bielefeld wieder jede Menge Aufmerksamkeit ins Haus, da in der Vergangenheit viele Prominente für zusätzliche Aufmerksamkeit in den Medien gesorgt haben, nachdem sie die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h am Bielefelder Berg überschritten hatten.

Eine gültige Eichung kann aber nicht verhindern, dass es - wenn auch unbeabsichtigt - zu fehlerhaften Bußgeldbescheiden kommt. Der Passatfahrer hatte zwar den Bußgeldbescheid bekommen, das Bild wurde aber von dem weißen Fahrzeug ausgelöst. Glück für beide Fahrer. Normalerweise hätte der Passatfahrer keinen Bußgeldbescheid bekommen dürfen, wie von Seiten der Stadt Bielefeld zu hören war. Allerdings machen auch die Sachbearbeiter bei der Stadt Bielefeld manchmal einen Fehler.

 
Quelle: Neue Westfälische 12.08.2011
 

  Mit freundlicher Genehmigung der Stadt Bielefeld


 


Erneute Zwangspause für Deutschland bekanntesten Blitzer

Seit dem 04.05.2011 hat der zweite Bauabschnitt am Bielefelder Berg begonnen. Dort wird die Fahrbahn erneuert. Die Arbeiten beginnen in Fahrtrichtung Hannover, also dort wo die Geschwindigkeitsmessanlage am Bielefelder Berg für deutschlandweite Schlagzeilen gesorgt hat. Da dort die Fahrbahndecke abgefräst wird, kann die Anlage nicht mehr betrieben werden. Voraussichtlich bis Ende Juli/Anfang August 2011 müssen Autofahrer von dem stationären Blitzer keine Bilder fürchten. Das bedeutet allerdings nicht, dass überhaupt keine Bilder mehr gemacht werden. Die Stadt Bielefeld setzt auf mobile Messgeräte und den Einsatz von Videofahrzeugen.

Sind die Bauarbeiten erst einmal abgeschlossen, wird der Blitzer neu geeicht. Anschließend wird er seiner Lieblingsaufgabe nachkommen und wieder Bilder von Autofahrern machen, die die Schilder, die die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzen, übersehen oder ignorieren. 
 
 
Quelle: Neue Westfälische 03.05.2011

 

 


Blitzer an der A 2 macht wieder Bilder

 

Bielefeld. Die Geschwindigkeitsmessanlage am Bielefelder Berg arbeitet nach 11 Wochen Pause wieder. Diese Pause war erforderlich geworden, da auf der A2 eine Baustelle eingerichtet worden war. Die Bauarbeiten sind abgeschlossen. Deshalb konnte die Geschwindigkeitsmessanlage am 16.11.2010 gegen 10:30 Uhr wieder in Betrieb genommen werden. Es ist also damit zu rechnen, dass der Blitzer wieder Bilder von Autofahrern schießt, die den Bielefelder Berg auf der A2 mit zu hohem Tempo runter fahren.


Ob es nach der erneuten Inbetriebnahme wieder 1.500 Bilder pro Tag sind, wie anfangs nach der Neuinstallation, bleibt abzuwarten. In jedem Fall wird wieder viel Arbeit auf die Stadt Bielefeld zukommen, obwohl drei Schilder vor dem Blitzer auf die Geschwindigkeitsbegrenzung hinweisen. Etwa 300 Meter vor dem neuen Blitzer in Richtung Hannover steht die letzte Warnung (ein Tempo-100-Schild mit dem Zusatz: "Radarkontrolle"). Wer auch diese Schilder ignoriert, muss entsprechend tief in die Tasche greifen.

Trotz der Installation des Blitzers ist es 2010 in dem Bereich des Bielefelder Berges auf der A2 noch zu 64 Unfällen mit einem Toten und 126 Verletzten gekommen. Es wird zwar insgesamt etwas langsamer gefahren, dennoch gilt als Ursache für eine Vielzahl der Unfälle eine zu hohe Geschwindigkeit.

Quelle: Neue Westfälische 17.11.2010

 
Blitzrekorde

Blitzer auf der A 2 bei Bielefeld schlägt alle Rekorde




Bielefeld. Der Blitzer auf der A 2 bei Bielefeld ist Anfang Dezember 2008 in Betrieb genommen worden und hat bereits in der ersten Woche mehr als zehntausend Fotos geschossen. Mit dieser Anzahl an Geschwindigkeitsübertretungen und dem hiermit verbundenen Arbeitsaufkommen hatte die Stadt Bielefeld im Vorfeld nicht gerechnet. Sie hat deshalb mittlerweile mehr als 20 neue Mitarbeiter eingestellt.

Die Ordnungsbehörden der Stadt Bielefeld wissen zwar, dass der Bielefelder Berg in Richtung Hannover gefahrenträchtig ist, weil das Gefälle viele Autofahrer dazu bringt, noch einmal ein bisschen mehr Gas zu geben als sonst. Das Gefälle liegt zudem in einer langgezogenen Linkskurve und direkt hinter der Kurve ist die Ausfahrt "Bielefeld Zentrum". Dieses zusammen mit der extrem hohen Verkehrsdichte von etwa 50.000 Fahrzeugen pro Tag hatte dazu geführt, dass an dieser Stelle nur 100 Stundenkilometer erlaubt sind.

Bereits in der ersten Woche ist ein PKW mit 202 Stundenkilometern geblitzt worden. Der Pkw hat Glück gehabt, dass ihm nichts passiert ist. Wahrscheinlich ist, dass ihm auch in der kommenden Zeit nichts passieren wird. Der verantwortliche Fahrzeugführer ist nämlich mindestens 375,00 Euro los und muss zudem für drei Monate auf seinen Führerschein verzichten.

Die Stadt Bielefeld hat für die neue Geschwindigkeitsmessanlage der Firma Robot Visual Systems 175.000 Euro zahlen dürfen. Dieser finanzielle Einsatz hat sich aber bereits in der ersten Woche ausgezahlt, da bereits Bußgelder in Höhe von ca. 500.000,00 Euro verwirkt worden sind.

Auch viele LKW-Fahrer haben schon feststellen müssen, dass die Geschwindigkeitsmessanlage die Silhouette des gemessenen Fahrzeuges erkennt und damit bei dem Lastverkehr eine andere Geschwindigkeit (80 km/h) messen kann als bei einem PKW (100 km/h). Diese Funktion der Geschwindigkeitsmessanlage war den Ordnungsbehörden der Stadt Bielefeld wichtig, da gerade im Schwerlastverkehr bei der Verkehrsdichte immer wieder brenzlige Situationen wegen überhöhter Geschwindigkeit auftreten.

Im Jahr 2008 hat es auf der Strecke zwischen den beiden Bielefelder Anschlussstellen mehr als 400 Unfälle gegeben. Bei diesen Unfällen starben vier Menschen, viele Menschen verletzten sich schwer. 40 Prozent der Fälle war auf überhöhte Geschwindigkeit zurückzuführen.

Quelle, Neue Westfälische
 
Konjunktur für den Blitzer


Seit zwei Jahren sorgt die Blitzanlage an der A2 für Arbeitsplätze, Einnahmen und Medieninteresse



Bielefeld. Wenn das Licht aufblitzt, ist es auch auf der A2 am Bielefelder Berg zu spät. Hier steht seit annähernd zwei Jahren der Blitzer, der bei den Betroffenen für Ärger und Wut, bei der Stadt Bielefeld aber auch für ungeahnte Einnahmen und bundesweites Interesse sorgt.

Die Mitarbeiter der Stadt Bielefeld bekommen die schnellen Autofahrer als erste zu Gesicht. Sie sitzen im ersten Stock eines Bürohauses an der Paulusstraße und bearbeiten die Aufnahmen aus dem Blitzer von der A2. Zweimal in der Woche fährt ein Mitarbeiter der Stadt Bielefeld zum Bielefelder Berg, um die neuen Aufnahmen auf ein Laptop zu übertragen.

Dieser Kollege wird oft vor Gericht als Zeuge gehört und zieht damit den kollektiven Unmut der betroffenen Autofahrer auf sich. Deshalb will er sein Privatleben schützen. Mittlerweile gibt es Tage, die er von morgens bis nachmittags im Amtsgericht Bielefeld verbringt, alles nur wegen dem Blitzer auf der A 2.

Mit einem Laptop sucht dieser Mitarbeiter zweimal in der Woche den Blitzer an der A2 auf, um die Daten herunterzuladen und die Anlage zu kontrollieren. Zurück im Büro werden alle Bilder von ihm im Archiv gespeichert, immerhin handelt es sich um Beweismaterial. Dannach kümmern sich die übrigen Mitarbeiter der Stadt Bielefeld in der Paulusstraße um eine erste Einschätzung und Bearbeitung einer jeden Aufnahme. Es sind zunächst erste Fragen abzuklären, wie Erkennbarkeit des Kennzeichens und Fotoqualität des Fahrers oder der Fahrerin. Auch darf nur ein Auto abgebildet sein und dieses muss deutlich einer Fahrspur zugeordnet werden. Wenn alle Gesichtspunkte diesen ersten Vorgaben entsprechen, entstehen die Bilder, die vermutlich jeder schon einmal erhalten hat, diese leicht unscharfen Bilder in Schwarz-Weiß auf dem Anhörungsbogen. Der Fahrer oder die Fahrerin ist abgebildet, ein weiteres Bild zeigt das Kennzeichen des Autos.

Etwa 3.500 bis 4.500 Aufnahmen befinden sich jedes Mal auf dem Laptop. Diese Zahl macht deutlich, was sich in den ersten Wochen in der neuen Abteilung des Ordnungsamts abgespielt haben muss. Bereits nach drei Tagen hatte die Stadt Bielefeld allein auf Grund der Geschwindigkeitsüberschreitungen am Bielefelder Berg 5.500 neue Fälle zu bearbeiten. Die Stadt Bielefeld hatte ursprünglich lediglich 3 zusätzliche Mitarbeiter im (bestehende Bürogebäude) Ravensberger Park eingeplant. Nach zwei Monaten hatte die Stadt Bielefeld 27 Mitarbeiter eingestellt und neue Büroräume in der Paulusstraße angemietet. Dieses hat zwar zusätzliche Kosten für Personal, Miete und Material in Höhe von 2-3 Millionen Euro verursacht. Der Stadt Bielefeld verbleiben aber trotzdem rund 7 bis 8 Millionen Euro. Mit diesem Geld ist beispielsweise der städtische Anteil der Projekte bezahlt worden, die Geld aus dem Konjunkturpaket II bekommen haben.

Die Stadt Bielefeld könnte sogar doppelt so viel Geld einnehmen, wenn alle Fristen eingehalten werden könnten und wenn keine Verfahren an die Staatsanwaltschaft abgegeben werden müssten. Behauptet der Betroffene z.B., er sei nicht der Fahrer gewesen und legt Einspruch ein, muss eine Hauptverhandlung vor dem Amtsgericht Bielefeld durchgeführt werden. Bußgeld aus solchen Verfahren gehen an das Land Nordrhein-Westfalen.

Ein weiteres Problem sind die Fahrer aus anderen insbesondere osteuropäischen Staaten. Diese Fahrer ordnungsbehördlich zu verfolgen, ist auf Grund längerer Postlaufzeiten nahezu unmöglich. Dieser "Vorteil" wird aber in absehbarer Zukunft abgeschafft werden, da auf europäischer Ebene eine Vereinheitlichung der Ahndung und Vollstreckung von Bußgeldverfahren grenzüberschreitend geplant ist.

Quelle: Neue Westfälische